Save Israel
LAK Shalom Berlin

1000 Kreuze in die Spree!

Der LAK Shalom Berlin der Linksjugend [’solid] und der Bundesvorstand der Partei DIE LINKE unterstützen gemeinsam den Aufruf des Bündnisses “Abtreibungsverbot (§218) abschaffen / Gegen christlichen Fundamentalismus“ und rufen am Samstag zur Kundgebung in Berlin auf. Für diesen Tag mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht zu einem “Schweigemarsch“ mit dem Titel “1000 Kreuze für das Leben“.

Mobiseite mit Aufruf, Jingle etc: http://no218nofundis.wordpress.com/

Hier also die Treffpunkte:
12.30 Uhr am Roten Rathaus
14.00 Uhr auf dem Bebelplatz

Sobald die Kundgebung am Roten Rathaus beendet ist, könnt ihr euch also zum Bebelplatz begeben und auch darauf hinweisen, dass ihr euch auf dem Weg zu einer Kundgebung dort befindet.
Die Abtreibungsgegner_innen bitten ihre Teilnehmer_innen weiterhin darum, in dunkler Kleidung zu erscheinen. Seid also bunt, laut und kreativ (und zahlreich)!

Und zur Info auch der Ablaufplan des 1000 Kreuze Marsches, als der Abtreibungsgegner_innen:

Treffpunkt zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche
ab 13.00 Uhr: Kundgebung am Neptunbrunnen
14.00 Uhr: 1000 Kreuze Marsch zur St. Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz
15.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale

Erklärung des BAK Shalom der Linksjugend [’solid] zum Antiisraelischen Aufmarsch zum Al Quds-Tag in Berlin

Polizei untergräbt zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus

Am gestrigen Al Quds-Tag-Aufmarsch, auf dem neben zahlreichen Islamisten und linken Antiimperilisten auch Mitglieder der rechtsextremen DVU gegen das Existenzrecht Israels aufmarschierten, hat die Berliner Polizei gegenüber der Gegenkundgebung ein völlig unverständliches Verhalten an den Tag gelegt. Während es in den letzten Jahren zu keinen großen Schwierigkeiten gekommen ist, zeigten die Einsatzkräfte am heutigen Tag von Anfang an ihre Bereitschaft zur Eskalation.

Eingesperrt zwischen Absperrgittern war es den Teilnehmer_innen der demokratischen Kundgebung gegen Antisemitismus per Auflage verboten in hebräischer und englischer Sprache zu sprechen, zu singen und Musik in diesen Sprachen abzuspielen. Weiterhin waren auch Schilder und Transparente in diesen Sprachen untersagt. Dies führte dazu das englische Schilder, die die Freiheit des von Hamas-Terroristen entführten Israeli Gilad Shalit forderten, nicht auf der Veranstaltung gezeigt werden durften. Ebenfalls konnte ein Transparent des BAK Shalom, das in englischer Sprache den Niedergang der klerikalfaschistischen Diktatur im Iran fordert, nicht verwendet werden. Skandalös wurde es dann richtig, als die Einsatzleitung der Polizei das Tragen der Fahne der israelischen Hauptstadt Jerusalem unterband und diese einem Teilnehmer entwendete und beschlagnahmte. Selbst ein staatlich anerkannter Übersetzer wurde bei diesem Vorgang völlig ignoriert und stattdessen brüllten Polizeibeamte Mitglieder der Jüdischen Gemeinde an, die sich zu vor über das Vorgehen beschwerten.

Offensichtlich sollte dadurch eine Provokation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des antisemitischen Hassaufmarsches unterbunden werden. In Wirklichkeit hat die Polizei dafür gesorgt, dass das beständig in Sonntagsreden geforderte „Flagge zeigen“ gegen Antisemitismus im öffentlichen Raum nicht stattfinden konnte. Angesichts der Auflagen für die Teilnehmer_innen der Gegenkundgebung ist es mehr als fragwürdig, dass Teilnehmer des Al Quds-Tags-Aufmarsches ihre Sympathie mit islamistischen Terrororganisation und ihrer Führer offen zeigen durften. So hatten beispielsweise Ordner T-Shirts der Hisbollah an und Teilnehmer haben Fahnen dieses antisemitischen Zusammenschlusses getragen und Bilder des Kriegsverbrechers Hassan Nasrallah hochgehalten.

Nach Ende der antifaschistischen Kundgebung verhafteten Polizisten noch willkürlich eine vorherige Teilnehmerin, die sich nichts zu schulden kommen lassen hat. Die eingesetzten Einsatzhundertschaften der Berliner Polizei haben ein vollkommen einseitiges und unerträgliches Verhalten an den Tag gelegt. Hartes Vorgehen gegen die antisemitischen Teilnehmer_innen des Al Quds-Tags-Aufmarsches gab es nicht. Es konnte auf der Abschlusskundgebung dieses Aufzuges ein Iman in arabischer und persischer Sprache mit antisemitischen Parolen gegen die Existenz des Staates Israel hetzen.

Die heutigen Vorkommnisse wecken Erinnerungen an einen Vorfall in Duisburg Anfang dieses Jahres, als Polizeieinsatzkräfte unter dem Jubel antisemitischer Demonstrationsteilnehmer eine Wohnung stürmten, um eine am Fenster hängende Israelfahne herunterzureißen.

Wir fordern aufgrund der genannten Dinge die Politik auf, Konsequenzen aus dem Verhalten der eingesetzten Polizisten zu ziehen. Die Vorfälle gehören auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Innenausschusses!

No Al-Quds-Tag!

Der Aufruf zu den Gegenprotesten des diesjährigen „Al-Quds-Tag“ kann jetzt online gelesen werden.

Schluss mit der Propaganda der Islamischen Republik – No Al-Quds-Tag!

Jährlich inszeniert die „Islamische Republik Iran“ zum so genannten Al-Quds-Tag einen Propagandaaufmarsch in Teheran, die Hisbollah paradiert in Beirut, Hamas in Gaza und bei weltweiten Demonstrationen wird die Ideologie der Islamischen Republik propagiert. In Berlin marschierten Teilnehmer der Al-Quds-Demonstration wiederholt mit Symbolen terroristischer Organisationen. weiterlesen.

Zudem hat sich die ursprüngliche Zeit und der Ort der Gegendemo nun verändert:
Samstag, 12.September 2009
Zeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: Berlin, Knesebeckstraße / Ecke Kurfürstendamm (Nähe U-Bahnstation Uhlandstr.)

Bitte gebt dies auch an alle weiter, die zur Kundgebung kommen wollen!

Ausstellung: Auschwitz: Nie Wieder!

Der Landesarbeitskreis Shalom Berlin der Linksjugend [`solid] zeigte auf dem Bundeswahlparteitag der Partei DIE LINKE am 20. und 21.Juni in Berlin die Ausstellung “Auschwitz: Nie Wieder! – Erinnern statt Vergessen“.
Die vom Verein Bon Courage aus Borna erstellten 16 Tafeln machen am Beispiel des Vernichtungslagers Auschwitz auf die grausamen Praktiken der Nationalsozialisten von vor über 65 Jahren aufmerksam und sollen Menschen für dieses Thema sensibilisieren. Die Aufnahmen zeigen das Vernichtungslager aus der Perspektive eines ankommenden Häftlings und versuchen auf diese Weise dem Betrachter das Ausmaß des Schreckens begreiflich zu machen.

Zur Zeit kann die Ausstellung im Bürgeramt I in der Kreuzberger Yorkstr. 4/11 angeschaut werden.
Wir bedanken beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der Fraktion Die Linke der BVV für die Möglichkeit, die Ausstellung hier bis zum 31. Juli präsentieren zu können.

Jüdische Sozialisten in der deutschen Linken des 20.Jahrhunderts

Jüdische Sozialisten in der deutschen Linken des 20.Jahrhunderts

Veranstaltung in Berlin mit Theodor Bergmann

Der kritische Kommunist Theodor Bergmann (Jahrgang 1916) stammt aus einer jüdischen Familie und war bis 1933 im Umkreis der KPD-Opposition in Berlin aktiv. Er erlebte somit die Spaltung und Richtungskämpfe in der kommunistischen Bewegung der zwanziger Jahre und stand in Kontakt mit den Protagonisten der so genannten rechten Opposition wie Heinrich Brandler und August Thalheimer.
Im Jahr 1933 floh Bergmann aus Deutschland und suchte unter Anderem im britischen Mandatsgebiet Palästina, der Tschechoslowakei und Schweden Schutz vor den Nationalsozialisten. 1946 kehrte er nach Deutschland zurück und ging später bewusst in die westliche Besatzungszone. Hier arbeite er bis 1981 unter Anderem im Hochschulwesen und ist seit 1990 Mitglied der PDS und heute der Partei DIE LINKE.

Theodor Bergmann wird auf der Veranstaltung über jüdische Sozialisten des 20.Jahrhunderts sprechen. Hierbei werden Persönlichkeiten vorgestellt, die in der linken Bewegung aktiv waren, heute jedoch oftmals in Vergessenheit geraten sind. Aufgezeigt werden sollen die unterschiedlichen Positionen in der Bewegung zum Zionismus, der Widerstandes gegen die Nationalsozialisten nach der Machtübernahme 1933 sowie die Situation jüdischer Sozialisten nach 1945 in Deutschland. Auch über die Existenz von Antisemitismus in der proletarischen Bewegung wird gesprochen werden.
Danach gibt es Zeit für Nachfragen und Diskussionen.

Die Veranstaltung bildet den sechsten Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus des Landesarbeitskreises Shalom der Linksjugend [`solid] Berlin und den Jusos Berlin.

Freitag, 12.Juni 2009 | 18:00 Uhr | Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28 (U2 bis Rosa-Luxemburg-Platz)

www.shalom-berlin.com | www.jusos-berlin.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Ausstellungseröffnung: “Auschwitz: Nie Wieder! – Erinnern statt Vergessen” in Berlin

Junge Akteure stellten auf 16 Tafeln Aufnahmen zusammen, die das Vernichtungslager aus der Perspektive eines ankommenden Häftlings zeigen. Auf diese Weise wird der Versuch unternommen, dem Betrachter das Ausmaß des Schreckens begreiflich zu machen. Am Beispiel des Konzentrationslagers Auschwitz, Symbol des welthistorisch einzigartigen Versuchs der Vernichtung einer ganzen Bevölkerungsgruppe anderen Glaubens – der europäischen Juden – wird an die Menschen verachtenden Praktiken der Nationalsozialisten erinnert. Auschwitz darf auch nach über 64 Jahren nicht in Vergessenheit geraten und soll kommende Generationen zur Wachsamkeit gegen jede Form von Antisemitismus sowie rassische, ethnische und religiöse Verfolgung und Vernichtung mahnen.

Aus Anlass des 64. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus holt der LAK Shalom Berlin die Ausstellung in die Bundeshauptstadt.

Die von dem Verein Bon Courage e.V. aus Borna erstellte Ausstellung wurde von Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich am Mittwoch, den 29. April 2009 um 17 Uhr, eröffnet.

Die Exposition ist bis zum 22.05.09 – montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr – im Ratssaal des Lichtenberger Rathauses zu sehen.

Ausstellung: Auschwitz: Nie Wieder! | Eröffnung am 29.04.2009

Aus Anlass des 64. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus präsentiert der Landesarbeitskreis Shalom der Linksjugend [´solid] Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg die Ausstellung Auschwitz: Nie Wieder! – Erinnern statt Vergessen im Rathaus Lichtenberg.

Junge Menschen stellten im Jahr 2007 in dieser Ausstellung auf 16 Tafeln Aufnahmen zusammen, die das Vernichtungslager aus der Perspektive eines ankommenden Häftlings zeigen. Die Grausamkeit der nationalsozialistischen Verbrechen wird damit für den Betrachter deutlich. Das Konzentrationslagers steht für den einzigartigen Versuch der industriellen Vernichtung von Menschen. Über eine Million Personen wurden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet, der Großteil davon Jüdinnen und Juden.

Die Ausstellung leistet ihren Beitrag zur Erinnerung und Mahnung an die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft. Der Kampf gegen Antisemitismus und Fremden-feindlichkeit in Deutschland beginnt mit dem Gedenken an die Opfer. Aktivitäten von jungen Menschen gilt es hierbei zu unterstützen.

Wir laden Sie herzlich ein, am Mittwoch, den 29. April 2009 um 17 Uhr zur Ausstellungseröffnung in den Ratssaal des Lichtenberger Rathauses zu kommen. Die von dem Verein Bon Courage e.V. aus Borna erstellte Ausstellung wird von der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich eröffnet.
Die Exposition kann anschließend bis zum 22.05.09 zu den Öffnungszeiten des Rathauses in der Möllendorffstraße 6, Montags bis Freitags von 8 bis 18 Uhr betrachtet werden .

Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel.

Vortrag und Diskussion mit Referat von Sebastian Voigt (Bündnis gegen Antisemitismus, Leipzig).
„So wahr es ist, dass man den Antisemitismus nur aus unserer Gesellschaft heraus verstehen kann, so wahr scheint es mir zu werden, dass heute die Gesellschaft selbst nur durch den Antisemitismus richtig verstanden werden kann.“ (Horkheimer)

Die Wahrheit dieses Satzes hat die Mehrheit der Linken bis heute nicht verstanden. Im Vortrag sollen Gründe dafür diskutiert werden. Ebenso wird gezeigt, dass aus dem Kampf gegen Antisemitismus eine Solidarisierung mit dem Israel, dem Staat der Shoa-Überlebenden, folgt. Des Weiteren wird der Zusammenhang zwischen dem antisemitischen Ressentiment und der Feindschaft gegen die Vereinigten Staaten von Amerika dargelegt. Indem Linke sich über alles freuen, was Amerika schadet, im schlimmsten Fall gar über das Massaker am 11.September 2001 in New York City, stellen sie sich in eine jahrhundertlange europäische Tradition der Feindschaft gegen die “Neue Welt“. Diese Tradition gilt es vehement zu kritisieren, denn das Gerede vom “Weltfeind Nummer Eins“ und das Lamentieren über den “amerikanischen Kulturimperialismus“ unterscheidet sich nicht von dem Antiamerikanismus deutscher Nazis.

Die Veranstaltung bildet den fünften Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus des Landesarbeitskreis Shalom Berlin der Linksjugend [’solid] und den Jusos Berlin.

Freitag den 24.April 2009 | 18:00 Uhr | Tristeza (Pannierstraße 5 – nähe U-Bahnhof Hermannplatz [U7, U8])

Podiumsdiskussion: 30 Jahre islamische Revolution im Iran

Am 1.April 2009 jährt sich zum 30.Mal der Tag, an dem durch Ajatollah Chomeini die Islamische Republik Iran ausgerufen wurde. Seitdem wurden durch die Mullahs zehntausende Menschen misshandelt und ermordet. Die klerikalfaschistische Diktatur bekämpft mit einer harten Linie jede Form von Individualismus und Aufklärung. Systematisch werden im Iran Proteste von Student_innen und Gewerkschafter_innen zerschlagen, Frauen brutal unterdrückt, nationale und religiöse Minderheiten, Schwule und Lesben und Regimegegner_innen verfolgt. Hinrichtungen und Folter, auch an Minderjährigen, sind an der Tagesordnung. Staatliche Willkür, Armut und Korruption sind allgegenwärtig.

Als “schlimmste Verbrechen“ gelten im Iran Homosexualität und die Abkehr vom Islam – beide “Verbrechen“ werden durch Hinrichtung bestraft. Oft wird diese Strafe durch das Mittel der Steinigung vollstreckt.

Ebenfalls bedroht durch die iranischen Klerikalfaschistischen sind Jüdinnen und Juden – besonders gilt das für Israel, aber auch durch Anschläge bedrohte jüdische Menschen im Rest der Welt. Der Iran arbeitet mit Hochdruck am Bau der Atombombe und iranische Führer wie Chomeini, Rafsandjani und Ahmadinejad haben in Brandreden immer wieder zur Vernichtung des jüdischen Staates aufgerufen. Zudem bildet das Regime Kämpfer von antisemitischen Terrororganisationen – wie Hamas und Hisbollah – militärisch aus, finanziert diese und beliefert sie mit Waffen.

Wir wollen mit den Gästen, die wir eingeladenen haben, über diese anhaltenden Zustände im Iran und dem Umgang damit außerhalb des Landes diskutieren. Dazu gehört auch, dass die benannten Menschenrechtsverletzungen im Fokus der deutschen Öffentlichkeit kaum eine Rolle spielen und stattdessen die deutsche Wirtschaft einen regen Technologiehandel mit dem Regime betreibt und die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte immer gegen Sanktionen angekämpft haben.

Es diskutieren die Gäste:

- Dr. Wahied Wahdat-Hagh (European Foundation for Democracy, Brüssel)
- Sergej Lagodinsky (Sprecher des Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten, Berlin)
- Anne Vester (Bundesarbeitskreis Shalom der Linksjugend [’solid], Köln)
- Andreas Benl (Autor und Mitinitiator der Kampagne STOP THE BOMB!, Hamburg)

Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Becker (Mideast Freedom Forum Berlin, Berlin)

Sonntag den 29.März 2009 | 17:00 Uhr | Seminarraum der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Neuen Synagoge (Oranienburger Straße 28/30 – S-Bahnlinien 1, 2, 25 und Straßenbahnlinien M1, M6 bis Oranienburger Straße)

Eine Gemeinsame Veranstaltung des BAK Shalom der Linksjugend [’solid] und den Jusos in der SPD.

*Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Nicht schon wieder: Antisemitismus in Deutschland und Europa

Seit Wochen wird auf so genannten Friedensdemonstrationen in ganz Europa massiv gegen Juden gehetzt. Schamlos skandieren Sympathisanten islamistischer Terrororganisationen ihre Hassparolen, wie z.B.: „Hamas, Hamas, alle Juden ins Gas”. Unter den Augen der Öffentlichkeit wird eine Pogromstimmung geschürt, die nicht folgenlos bleibt: in vielen europäischen Ländern kam es zu Bombendrohungen und Brandanschlägen, in Dänemark wurden zwei Israelis angeschossen, in Italien rief ein Gewerkschafter (Giancarlo Desiderati, Vorsitzender der Flaica-Uniti-Cub) zum Boykott jüdischer Läden auf, in Deutschland werden israelische Flaggen inzwischen als „Provokation” (Kai Süßenbach, Ramon van der Maat) empfunden.

Dass Europa wieder zu einem Tummelplatz antisemitischer Ideologen wird und die Situation jüdischer Bürger immer prekärer, werden wir nicht hinnehmen. Gerade in Berlin hat sich vielerorts eine aggressive Atmosphäre entwickelt, gegen die wir gemeinsam ankämpfen müssen. Religiös begründeten Herrschaftsansprüchen und der Instrumentalisierung des Nahostkonfliktes durch Antisemiten erteilen wir eine klare Absage!

Schließen Sie sich unserer Demonstration in Neukölln an! Lassen Sie es nicht zu, dass unser Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Religionsausübung von gewaltbereiten Gruppierungen beschnitten wird. Überall in Deutschland muss es möglich sein, eine israelische Flagge zu zeigen! Überall in Deutschland muss es möglich sein, islamistische Indoktrination und antisemitische Hetze zu benennen und zu kritisieren!

Im Nachstehenden die Eckdaten zur Demonstration:

Datum: Samstag, den 31.01.2009
Uhrzeit: 12.30-15.30 Uhr
Treffpunkt: Fontanestraße, Neukölln (Berlin)
Route: Von der Fontanestraße über die Flughafenstraße zum Rathaus Neukölln, über die Sonnenallee zur geplanten Abschlusskundgebung auf dem Hermannplatz