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BAK Shalom beim „Rock für Links“ in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Am 17. August findet in Berlin Marzahn-Hellersdorf das Festival „Rock für Links“ statt. In diesem Rahmen werden sich auch diverse Organisationen vorstellen. Mit dabei wird der Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom sein, der sich zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Drogen der LINKEN Berlin an einem gemeinsamen Infostand präsentieren wird. Es wird Sticker, Flyer und T-Shirts geben – wir freuen uns auf Deinen Besuch!

17.08.2013 | Samstag | Jelena-Santic-Friedenspark (Hellersdorfer Str. / Neue Grottkauer Str.; U-Bhf. Neue Grottkauer Str.)

DJ*-ZELT ab 12 Uhr
* Third Floor [deep house]
* Mixmaster Mallorca [hiphop]
* Look Empty Space [dubtechno]
* QBS [80indieelectro]
* Rolly Pollys [indie/indietronic/alternativerock]

KINDERFEST ab 13 Uhr

Hüpfburgen / Kinderschminken / Clown / Puppenspiel / Märchen-Ecke

KONZERT ab 17 Uhr

* Herzkasper David Friedrich [skapop / reggaebeats]
* Refpolk & Filou [rap, reggae & schmutzige wäsche]
* 44 Leningrad [russian speedfolk]

Veranstaltungshinweis des BAK Shalom und AK Antisemitismus der RLS: Feindbild Islam?

Die Auseinandersetzung mit dem Islam in Deutschland und Europa hält an. In unzähligen politischen Bereichen spielt dieser eine Rolle im täglichen Kampf um Argumente. Von der Bildungspolitik über Terrorwarnungen des Innenministers und die Sarrazin-Floskeln bis zur Nahost-Debatte ist die Religion und Lebensweise des Islam im Fokus. Diskussionen um vermeintlich vorherrschende und von Vorurteilen beladene Islambilder erregen die Gemüter sowohl im Feuilleton und der Wissenschaft, als auch in der Linken. Mittlerweile haben sich einander unversöhnlich gegenüberstehende Lager herausgebildet.

Auf der einen Seite wird alarmistisch suggeriert, das „Feindbild Moslem“ habe das „Feindbild Jude“ ersetzt, ablehnende Haltungen gegen den Islam seien dem Antisemitismus vergleichbar und in ihrer Verbreitung heute extremer als dieser. Auf der anderen Seite wird beschwichtigend behauptet, ein distinktes antiislamisches Ressentiment existiere gar nicht, von ihm zu sprechen trivialisiere den Antisemitismus und unterminiere wichtige Kritik an Islam und Islamismus.

Für eine Position dagegen, die einerseits real existierende Ressentiments gegen den Islam thematisiert und kritisiert, aber zugleich an der Besonderheit des Antisemitismus festhält und Kritik an problematischen Ausprägungen des Islam nicht tabuiert, scheint es wenig Raum zu geben – um so wichtiger ist es, diese in unserem Jugendverband zu diskutieren und zu etablieren.

Der Bundesarbeitskreis Shalom lädt daher zusammen mit dem AK Antisemitismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) am 8. Januar 2011 Floris Biskamp der Universität Gießen zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. Die Veranstaltung findet im KIZ des Karl-Liebknecht-Hauses um 15 Uhr statt. Floris ist ehemaliger Stipendiat der RLS und arbeitet zur Zeit an der Universität Gießen an seiner Dissertation zum Thema Orientalismus und Wahrheit.

Vortrag und Diskussion Feinbild Islam?
mit: Floris Biskamp (Universität Gießen)
8.1.2011, 15 Uhr
Karl-Liebknecht-Haus (U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz)

Flyer

Stellungnahme des BAK Shalom zu den Reaktionen auf den Stopp der Free Gaza-Flottille

Was sich am 31. Mai vor der Küste Gazas abgespielt hat, ist nichts anderes als ein humanitäres und politisches Desaster. Die Schuld daran allein Israel zuzuschreiben, trägt nicht den tatsächlichen Vorkommnissen auf dem Schiff Mavi Marmara Rechnung und läuft einer konkreten Konfliktbeurteilung zuwider.

Wie bereits zwei Tage vor dem Unglück von uns per Pressemitteilung prognostiziert, war die gesamte Free Gaza-Flottille Mittel zum Zweck; Dieser lag dabei nicht darin, den Palästinenser_innen Hilfsgüter zukommen zu lassen, sondern in der Durchbrechung der israelischen Blockade des Gaza-Streifens.i Die Infragestellung der israelischen Blockadepolitik kann niemandem zum Vorwurf gemacht werden. Die Durchführung mündete aber in eine absehbare Eskalation, die konkreten Friedensbemühungen entgegen läuft. Die weltweiten Reaktionen auf die Durchsetzung der Blockade waren teils stark antisemitisch motiviert und werden von uns scharf kritisiert.

Wir möchten an dieser Stelle betonen: Es ist bedauerlich, dass die drei Linken-Politiker_innen – Norman Paech, Annette Groth sowie Inge Höger – in diese gefährliche Situation gelangten. Nichtsdestotrotz stehen mit ihrer Teilnahme an der Flottille wichtige Fragen linker Bündnispolitik im Raum.

Die gesamte Erklärung des BAK Shalom gibt es auf dessen Homepage. Sie kann an dieser Stelle auch als pdf runtergelanden werden.

Angebot zum Theater

Der Bundesarbeitskreis Shalom der Linksjugend [’solid] hat auf das „Angebot zum Dialog“ aus Israel in einer Stellungnahme reagiert. In ihr heißt es: „Dass die Linke in Israel auf hartem Oppositionskurs zu Liebermann und Netanyahu steht, ist allgemein nachvollziehbar und verständlich, zumal zentrale Aufgabe ihrer politischen Zielsetzung. In Anbetracht ihrer zunehmenden Marginalisierung ist ein Schreiben an die deutsche Linke verständlich, sofern sie sich aus diesem Unterstützung für eine Wiederbelebung des Friedensprozesses erhofft. Allerdings haben wir nicht den Eindruck, als würde es sich bei diesem Brief um einen Hilferuf handeln, um Solidarität in Deutschland für die linke Sache in Israel zu mobilisieren. Es ist unüblich, ein Hilfegesuch zu stellen und zugleich Teile des Empfängers zu diskreditieren, wie es nachweislich im Brief zu lesen ist: „[D]as Bestehen und die Akzeptanz eines Bundesarbeitskreises in der Jugendorganisation Eurer Partei (BAK Shalom), der jedes militärische Vorgehen des Staates Israel unterstützt und militaristische und nationalistische Propaganda betreibt.“, wird von den Israelis kritisiert und doch ist diese Aussage schlichtweg falsch.“

Die Stellungnahme ist auf bak-shalom.de abrufbar und kann an dieser Stelle heruntergeladen werden.

Norman Finkelstein erfolgreich verhindert!

Nachdem zuvor die Unterstützung der Trinitatis-Gemeinde, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung gekündigt wurde, entschied sich Finkelstein trotz Angebots der Zeitung Junge Welt gar nicht erst nach Berlin zu reisen. Auch seine Veranstaltung in München wird nicht stattfinden. Wir dokumentieren weiterhin unseren Aufruf und verweisen auf ausgewählte Reaktionen in der Presse:

Junge Welt: Kuschen vor Kriegstreibern (23.2.2010)

Jerusalem Post: Pandering to subtle German anti-Semitism (21.2.2010)

Was zu viel ist, ist zu viel. Keine Toleranz für Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus!
Kundgebung gegen den Auftritt von Norman G. Finkelstein am 26. Februar in Berlin

Wann: Freitag, 26.02.2010 / 18:00 Uhr
Wo:Vor der Junge Welt-Zentrale in der Torstraße 6 in Berlin-Mitte (Nähe U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz [U2])

Wir rufen dazu auf, sich an der Kundgebung gegen den Auftritt von Finkelstein zu beteiligen! Antisemitismus, Antizionismus und Geschichtsrevisionismus sind nicht tolerierbar – egal in welchem Gewand sie auftreten!

Unter dem Motto „1 Jahr nach dem Überfall der israelischen Armee auf Gaza – die Verantwortung der deutschen Regierung an der fortgesetzten Aushungerung der palästinensischen Bevölkerung.“ soll am 26. Februar einem selbst ernannten Historiker eine Plattform zur Bedienung antisemitischer, antizionistischer und geschichtsrevisionistischer Positionen gegeben werden.

Norman G. Finkelstein ist für seine extremen und revisionistischen Aussagen und Standpunkte bekannt. So betonte der Politikwissenschaftler und Publizist Matthias Küntzel bereits 1998: „Bei Finkelstein verändert sich die Szene in der Tat: Das deutsche Verbrechen wird überdeckt und die Schuldfrage auf den Kopf gestellt. Die Juden werden als die Täter und die Nichtjuden als deren Opfer gezeichnet. Die Holocaust-Studies – so Finkelsteins zentrale These – verfolgten das Interesse, allen Nicht-Juden ein potentielles Interesse am Judenmord zu unterstellen, um so dem Staate Israel eine ‚totale Lizenz‘ für ‚Aggression und Folter‘ ausstellen zu können.“

Finkelstein ist international bei Antisemiten beliebt, weil ihm allein durch die Tatsache, dass er Jude und Sohn von Holocaust-Überlebenden ist, Glaubwürdigkeit und die absolute Wahrheit bescheinigt wird. Fakten und wissenschaftliche Forschung spielen bei der Verbreitung seiner Thesen eine untergeordnete Rolle. Entsprechend gestaltet sich auch die Liste seiner Fürsprecher: so begrüßt die rechtsextreme Wochenzeitung Junge Freiheit immer wieder Finkelsteins Publikationen und veröffentlichte in der Vergangenheit wiederholt ausführliche Zitate von ihm. Des Weiteren fordert die Junge Freiheit immer wieder die vollständige Übersetzung seiner Werke ins Deutsche. Auch die rechtsextreme National-Zeitung feierte wiederholt Finkelsteins Werke und begrüßte den Kampf gegen die „Unterdrückungsversuche“ durch deutsche Juden. In den USA gehört der zur Zeit in Österreich lebende Verfechter der Weiße-Rasse-Theorie und Antisemit David Duke zu den Bewunderern Finkelsteins.

Das Middle East Media Research Institute (MEMRI) dokumentierte ein Interview mit Finkelstein im libanesischen Fernsehen im Januar 2008, in dem er seine Solidarität mit der antisemitischen Terrororganisation Hisbollah ausdrückte und das Anliegen der Hisbollah (also u.a. die Vernichtung Israels) mit dem Kampf von Widerstandsgruppen gegen die Besatzung von europäischen Nationen durch Nazideutschland gleichsetzte. Des Weiteren betonte er im selben Interview: “Selbst Hitler wollte keinen Krieg. Er hätte seine Ziele viel lieber friedlich erreicht, wenn er gekonnt hätte.“

Solche geschichtsrevisionistischen und antisemitischen Aussagen dürfen keine Plattform erhalten! Wer ihn zu diesen Themen einlädt und seine Thesen dadurch weiter legitimiert, wird nur Konflikte schüren und Gräben vertiefen.

Es ist zudem ein untragbarer Zustand, dass neben verschiedenen israelfeindlichen Organisationen die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft “Frieden und Internationale Politik“ der Partei DIE LINKE zur Teilnahme an dieser Veranstaltung aufruft und diese mit organisiert. Zudem ist es ebenso erschreckend, dass die Gelder für die Veranstaltung aus den Töpfen der Stiftung Deutsche Klassenlotterie kommen.

Es ist allerdings erfreulich, dass das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung aufgrund kritischer Interventionen ihre Unterstützung für die Veranstaltung kurzfristig abgesagt hat und ihre ursprüngliche Entscheidung sich an dem Finkelstein-Vortrag zu beteiligen sehr bedauert. Zudem ist es auch zu begrüßen, dass der Nutzungsvertrag des eigentlich geplanten Veranstaltungsortes – die Trinitatis-Kirche am Karl-August-Platz in Charlottenburg – kurzfristig gekündigt wurde. Des Weiteren ist zu begrüßen, dass auch der geplante Ausweichort für die Veranstaltung gekündigt wurde – die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte die Veranstaltung nicht in ihren Räumlichkeiten am am Franz-Mehring-Platz in Friedrichshain stattfinden lassen. So müssen die Veranstalter jetzt in die Zentrale der Zeitung “Junge Welt“ in Mitte ausweichen.
Daher werden wir werden jetzt nicht am Karl-August-Platz und auch nicht am Franz-Mehring-Platz, sondern vor der Torstraße 6 dagegen protestieren, dass offensichtlich der Versuch unternommen wird, ein antisemitisches Paradigma gesellschaftsfähig zu etablieren. Dies darf nicht unwidersprochen hingenommen werden!

Unterstützerliste: Landesarbeitskreis Shalom Berlin der Linksjugend [’solid], Landesarbeitskreis Shalom Brandenburg der Linksjugend [’solid], Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg, Autonome Neuköllner Antifa (Berlin), Bündnis madstop (Potsdam), Gruppe ISKRA (Frankfurt/Oder), Linksjugend [’solid] Treptow-Köpenick (Berlin), Jüdische Gemeinde zu Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (Berlin), Jusos Berlin, Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost (Berlin), Emanzipative Antifaschistische Gruppe EAG (Berlin)

Erklärung des BAK Shalom der Linksjugend [’solid] zum Antiisraelischen Aufmarsch zum Al Quds-Tag in Berlin

Polizei untergräbt zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus

Am gestrigen Al Quds-Tag-Aufmarsch, auf dem neben zahlreichen Islamisten und linken Antiimperilisten auch Mitglieder der rechtsextremen DVU gegen das Existenzrecht Israels aufmarschierten, hat die Berliner Polizei gegenüber der Gegenkundgebung ein völlig unverständliches Verhalten an den Tag gelegt. Während es in den letzten Jahren zu keinen großen Schwierigkeiten gekommen ist, zeigten die Einsatzkräfte am heutigen Tag von Anfang an ihre Bereitschaft zur Eskalation.

Eingesperrt zwischen Absperrgittern war es den Teilnehmer_innen der demokratischen Kundgebung gegen Antisemitismus per Auflage verboten in hebräischer und englischer Sprache zu sprechen, zu singen und Musik in diesen Sprachen abzuspielen. Weiterhin waren auch Schilder und Transparente in diesen Sprachen untersagt. Dies führte dazu das englische Schilder, die die Freiheit des von Hamas-Terroristen entführten Israeli Gilad Shalit forderten, nicht auf der Veranstaltung gezeigt werden durften. Ebenfalls konnte ein Transparent des BAK Shalom, das in englischer Sprache den Niedergang der klerikalfaschistischen Diktatur im Iran fordert, nicht verwendet werden. Skandalös wurde es dann richtig, als die Einsatzleitung der Polizei das Tragen der Fahne der israelischen Hauptstadt Jerusalem unterband und diese einem Teilnehmer entwendete und beschlagnahmte. Selbst ein staatlich anerkannter Übersetzer wurde bei diesem Vorgang völlig ignoriert und stattdessen brüllten Polizeibeamte Mitglieder der Jüdischen Gemeinde an, die sich zu vor über das Vorgehen beschwerten.

Offensichtlich sollte dadurch eine Provokation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des antisemitischen Hassaufmarsches unterbunden werden. In Wirklichkeit hat die Polizei dafür gesorgt, dass das beständig in Sonntagsreden geforderte „Flagge zeigen“ gegen Antisemitismus im öffentlichen Raum nicht stattfinden konnte. Angesichts der Auflagen für die Teilnehmer_innen der Gegenkundgebung ist es mehr als fragwürdig, dass Teilnehmer des Al Quds-Tags-Aufmarsches ihre Sympathie mit islamistischen Terrororganisation und ihrer Führer offen zeigen durften. So hatten beispielsweise Ordner T-Shirts der Hisbollah an und Teilnehmer haben Fahnen dieses antisemitischen Zusammenschlusses getragen und Bilder des Kriegsverbrechers Hassan Nasrallah hochgehalten.

Nach Ende der antifaschistischen Kundgebung verhafteten Polizisten noch willkürlich eine vorherige Teilnehmerin, die sich nichts zu schulden kommen lassen hat. Die eingesetzten Einsatzhundertschaften der Berliner Polizei haben ein vollkommen einseitiges und unerträgliches Verhalten an den Tag gelegt. Hartes Vorgehen gegen die antisemitischen Teilnehmer_innen des Al Quds-Tags-Aufmarsches gab es nicht. Es konnte auf der Abschlusskundgebung dieses Aufzuges ein Iman in arabischer und persischer Sprache mit antisemitischen Parolen gegen die Existenz des Staates Israel hetzen.

Die heutigen Vorkommnisse wecken Erinnerungen an einen Vorfall in Duisburg Anfang dieses Jahres, als Polizeieinsatzkräfte unter dem Jubel antisemitischer Demonstrationsteilnehmer eine Wohnung stürmten, um eine am Fenster hängende Israelfahne herunterzureißen.

Wir fordern aufgrund der genannten Dinge die Politik auf, Konsequenzen aus dem Verhalten der eingesetzten Polizisten zu ziehen. Die Vorfälle gehören auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Innenausschusses!

No Al-Quds-Tag!

Der Aufruf zu den Gegenprotesten des diesjährigen „Al-Quds-Tag“ kann jetzt online gelesen werden.

Schluss mit der Propaganda der Islamischen Republik – No Al-Quds-Tag!

Jährlich inszeniert die „Islamische Republik Iran“ zum so genannten Al-Quds-Tag einen Propagandaaufmarsch in Teheran, die Hisbollah paradiert in Beirut, Hamas in Gaza und bei weltweiten Demonstrationen wird die Ideologie der Islamischen Republik propagiert. In Berlin marschierten Teilnehmer der Al-Quds-Demonstration wiederholt mit Symbolen terroristischer Organisationen. weiterlesen.

Zudem hat sich die ursprüngliche Zeit und der Ort der Gegendemo nun verändert:
Samstag, 12.September 2009
Zeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: Berlin, Knesebeckstraße / Ecke Kurfürstendamm (Nähe U-Bahnstation Uhlandstr.)

Bitte gebt dies auch an alle weiter, die zur Kundgebung kommen wollen!

Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel.

Vortrag und Diskussion mit Referat von Sebastian Voigt (Bündnis gegen Antisemitismus, Leipzig).
„So wahr es ist, dass man den Antisemitismus nur aus unserer Gesellschaft heraus verstehen kann, so wahr scheint es mir zu werden, dass heute die Gesellschaft selbst nur durch den Antisemitismus richtig verstanden werden kann.“ (Horkheimer)

Die Wahrheit dieses Satzes hat die Mehrheit der Linken bis heute nicht verstanden. Im Vortrag sollen Gründe dafür diskutiert werden. Ebenso wird gezeigt, dass aus dem Kampf gegen Antisemitismus eine Solidarisierung mit dem Israel, dem Staat der Shoa-Überlebenden, folgt. Des Weiteren wird der Zusammenhang zwischen dem antisemitischen Ressentiment und der Feindschaft gegen die Vereinigten Staaten von Amerika dargelegt. Indem Linke sich über alles freuen, was Amerika schadet, im schlimmsten Fall gar über das Massaker am 11.September 2001 in New York City, stellen sie sich in eine jahrhundertlange europäische Tradition der Feindschaft gegen die “Neue Welt“. Diese Tradition gilt es vehement zu kritisieren, denn das Gerede vom “Weltfeind Nummer Eins“ und das Lamentieren über den “amerikanischen Kulturimperialismus“ unterscheidet sich nicht von dem Antiamerikanismus deutscher Nazis.

Die Veranstaltung bildet den fünften Teil der gemeinsamen Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus des Landesarbeitskreis Shalom Berlin der Linksjugend [’solid] und den Jusos Berlin.

Freitag den 24.April 2009 | 18:00 Uhr | Tristeza (Pannierstraße 5 – nähe U-Bahnhof Hermannplatz [U7, U8])