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Archiv der Kategorie 'Jugendverband'

Umbrüche in der arabischen Welt – wohin geht die Reise?

Workshop auf der LVV der Linksjugend [’solid] Berlin am 5.3.2011
11 Uhr, Statthaus Böcklerpark, Prinzenstraße 1

Die Umbrüche in den muslimisch geprägten Ländern im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika sind bisher das politische Großereignis im Jahr 2011. Schon jetzt ist klar, die Revolten und Revolutionen sind historisch. Doch wohin geht die Reise?

Ziel des Workshops soll es sein, in Form eines gemeinsamen Austausches uns am Beispiel Ägypten einen Überblick zu verschaffen, um die Vorkommnisse zu systematisieren und somit einordnen zu können.

Ägypten spielt eine zentrale Rolle für die Transformation der Region. Zum einen strahlte von Kairo stets eine Vorbildfunktion für andere muslimisch geprägte Staaten aus, zum anderen war es das erste Land, das mit Israel einen Friedensvertrag schloss und somit ein wichtiger Vermittler zwischen Israelis und PalästinenserInnen im Nah-Ost-Konflikt wurde.

Im Workshop wollen wir untersuchen, wer die Proteste in Gang setzte und was die grundlegenden Forderungen waren. Ein Revolutionsvergleich zwischen dem heutigen Ägypten und Tunesien einerseits und dem Iran von 1979 andererseits sollen die Bedeutung von Islam, Säkularismus und Antisemitismus im politischen Programm der Protestierenden herausstellen. Hierbei werden wir auch die Bedeutung der Muslimbruderschaft thematisieren. Schlussendlich werden wir auch einen Blick auf die Rolle des ägyptischen Militärs werfen und ihre gesellschaftliche Funktion illustrieren.

Optional ist ein Ausblick auf andere arabische Länder möglich. Zudem können wir einen Einblick in die israelische Sichtweise auf die Umbrüche am Nil anbieten.

Geleitet wird der Workshop von Stefan Kunath (LAK Shalom Brandenburg) und Benjamin Krüger (LAK Shalom Berlin).

LAK Shalom in Hessen gegründet

Es tut sich wieder etwas. In Hessen wurde im Dezember einer neuer Landesarbeitskreis Shalom gegründet. Eine Gründungserklärung findet ihr hier. Viele Grüße an die Genoss_innen und viel Spaß und Erfolg bei ihrer Arbeit.

„Der Beat von Rechts …“

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 18:00 Uhr in Berlin-Kreuzberg

Rechte Musik- und Subkultur

Rechte Musik, das sind schon lange nicht mehr nur Lieder aus der Zeit des Faschismus wie das verbotene Horst-Wessel-Lied oder vorrangig Altnazis ansprechende Marsch- und Militärmusik. Rechte Musik zeigt sich heute vor allem im modernen und jugendgerechten Gewand. Sie umfasst verschiedene Stilrichtungen vom Schlager bis zum Hip Hop und vermittelt rechtsextremes Gedankengut auf vielfältige Weise. Sie ist eines der wichtigsten Mittel der rechtsextremen Szene, mit dem Jugendlichen rassistische und nationalistische Inhalte vermittelt und Kontakte zum organisierten Rechtsextremismus hergestellt werden. Musik ist eine der Einstiegsdrogen in die rechtsextreme Szene.

Grund genug, sich einen Überblick über den „Beat von Rechts“ zu verschaffen und darüber zu sprechen, wie rechte Musik zu erkennen und ihr zu begegnen ist. Der Workshop richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene – es sind aber alle willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Team: Stephan Puhlmann und Julian Plenefisch
Eiertanz, Admiralstraße 17, Kottbusser Tor (U8, U1)
Berlin-Kreuzberg