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„Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt“? Zur Kritik des marxistisch-leninistischen Antiimperialismus – Vortrag und Diskussion mit Olaf Kistenmacher

Das Jahr 2013 begann vielversprechend: Zum ersten Mal lösten sich emanzipatorische Linke von der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, deren ideologischer Dreh- und Angelpunkt die Huldigung nationaler „Befreiungsbewegungen“ gegen den „westlichen Imperialismus“ ist. Mit der Nation gegen das Kapital – ausgestattet mit einem derartigen Politikverständnis ist es wenig überraschend, dass regelmäßig der Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus geschändet wurde und es zu physischen Angriffen auf andere Demonstrationsteilnehmenden kam, die nicht in das Weltbild der noch immer überwiegend marxistisch-leninistischen Pilgernden passten.

Notwendiger- und richtigerweise musste die alternative Rosa & Karl-Demonstration das „gesamtlinke“ Porzellan der traditionellen LL-Demo zerschlagen, denn eine emanzipatorische Neuausrichtung der Linken ist ganz und gar zum Scheitern verurteilt, wenn sie die Nation als Bollwerk gegen die allgegenwärtige Ausbeutung nutzen will. Nun – drei Monate nach dem Spektakel – ist es an der Zeit, aus den Porzellanscherben in diffiziler Kleinstarbeit das emanzipatorische Potential von Luxemburgs Gesellschaftskritik herauszuarbeiten. Dies schließt ausdrücklich eine Kritik an traditionellen antiimperialistischen Positionen mit ein.

Hierzu wird der Vortrag von Olaf Kistenmacher die Anfänge des Antiimperialismus in den 1920er Jahren beleuchten. Zu dieser Zeit war es innerhalb der Kommunistischen Internationale üblich, den berühmten Aufruf von Friedrich Engels und Karl Marx folgendermaßen zu erweitern: „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!“ Außer für die soziale Befreiung sollten Kommunistinnen und Kommunisten für die „nationale Befreiung“ kämpfen. Das war in der marxistischen Linken nicht immer so. Rosa Luxemburg, die 1913 in ihrem Hauptwerk Die Akkumulation des Kapitals den Imperialismus aus marxistischer Sicht analysierte, warnte 1918, dass das „famose ‚Selbstbestimmungsrecht der Nationen‘“, auf das sich auch die Bolschewiki in Russland beriefen, „nichts als hohle kleinbürgerliche Phraseologie und Humbug“ sei. Doch die Komintern knüpfte an Wladimir I. Lenins Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus an, in dem er den unterdrückten Menschen und Völkern ein mächtiges „Finanzkapital“ gegenüberstellte. 1927 bildete sich in Europa eine „Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit“. Schon im gleichen Jahr scheiterte in China der Versuch, die nationale Befreiungsbewegung und die KP China im Kampf gegen den britischen Imperialismus zu vereinen. Zwei Jahre später geriet die antiimperialistische Politik im Nahen Osten in ein Dilemma …

Olaf Kistenmacher, Historiker und Mitglied des Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus, veröffentlicht in Konkret und Jungle World.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen:
Schuldabwehr als Motiv für Israel-Feindschaft in der politischen Linken?, in: Associazione delle talpe/Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen (Hg.): Maulwurfsarbeit II. Aufklärung und Debatte, Kritik und Subversion, Berlin 2012, S. 51-60.
„Jüdischer Warenhausbesitzer finanziert Nazipropaganda“. Antifaschismus und antisemitische Stereotype in der Tageszeitung der Kommunistischen Partei Deutschlands, der Roten Fahne, am Ende der Weimarer Republik, 1928-1933, in: Gideon Botsch/Christoph Kopke/Lars Rensmann/Julius H. Schoeps (Hg.): Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa, Hildesheim/New York/Zürich 2010, S. 97-112.

Die Veranstaltung wird vom Landesarbeitskreis (LAK) Shalom Berlin organisiert und findet am 14. März um 19 Uhr in der Schankwirtschaft Laidak (Boddinstr. 42/43 • 12053 Neukölln, Berlin) statt.

Antiamerikanismus – Zur Geschichte eines europäischen Ressentiments und dem ambivalenten Verhältnis der Linken zu den Vereinigten Staaten von Amerika

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind bis heute eine terra incognita im europäischen Bewusstsein. Der Hass auf die moderne Gesellschaft mit all ihren positiven wie negativen Begleiterscheinungen ist meist mit einem starken Antiamerikanismus verbunden. Historisch war Amerika jedoch oftmals der einzige Fluchpunkt für politisch Verfolgte in Europa. Für Millionen Einwanderer, die vor einer desperaten sozialen Situation flohen, bot es die Möglichkeit eines Neuanfangs. Nicht zuletzt aufgrund der bis heute anhaltenden Immigration haben sich spezifische politische Strukturen herausgebildet, die Amerika als Nationalstaat von den europäischen unterscheidet. Hierzu gehört zum Beispiel ein inklusives Verständnis der Staatsbürgerschaft, das immer wieder neu aushandeln muss, was es bedeutet „Amerikaner zu sein“. Amerika hat sich zur bürgerlichen Gesellschaft par excellence entwickelt.

Mit dem Wissen um diese Besonderheit soll im Vortrag die Geschichte und ideologische Konstitution der Feindschaft gegen Amerika nachgezeichnet und hierbei der Schwerpunkt auf die Haltung der Linken gelegt werden. Diese war historisch keineswegs so eindeutig, wie es heutzutage scheint: So vertraten viele deutsche Revolutionäre im 19. Jahrhundert eine dezidiert pro-amerikanische Haltung und einige forderten gar den Einmarsch amerikanischer Truppen in Europa, um die feudalen Verhältnisse ein für allemal auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.

Darüber hinaus soll am Beispiel der jüdischen Einwanderung die Debatte zwischen den beiden Polen Melting Pot (Israel Zangwill) und Cultural Pluralism (Horace Kallen) dargelegt werden, die für die aktuellen Diskussionen in Europa über Migration, Integration und Assimilation hohen Erkenntniswert besitzt.

Der Referent Sebastian Voigt promoviert an der Universität Leipzig. Er hat vielfältig zu Themen wie Antisemitismus und Antizionismus sowie der Geschichte der französischen Linken publiziert. Außerdem ist er Verfasser des Buches „Die Dialektik von Einheit und Differenz. Über Ursprung und Geltung des Pluralismusprinzips in den Vereinigten Staaten von Amerika.“, Berlin 2007.

10. August | 19 Uhr | Rosa-Luxemburg-Saal im Karl-Liebknecht-Haus | U-Bahnstation Rosa-Luxemburg-Platz | Berlin

Eine Veranstaltung des Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom der Linksjugend Solid. Die Veranstaltung ist Teil der Mobilisierung gegen den diesjährigen „Al Quds“-Tages am 18. August in Berlin. Weitere Info- und Mobiveranstaltungen findet ihr hier.

Kein Al Quds-Tag! Gemeinsam gegen Antisemitismus!

Kein Al Quds Tag 2012 in Berlin!

Vortrag am 13. Juli in Berlin: Ist djihadistisch das neue schwul?

Erkenntnisse und Aporien der Queer Theory am Beispiel des Begriffes ‚Homonationalismus‘
Vortrag & Diskussion mit Floris Biskamp

Auch dieses Jahr wurden im Vorfeld des Berliner CSD wieder Diskussionen laut, ob sich der LGBT-Mainstream eines „Homonationalismus“ schuldig macht und sich insbesondere dem Islam und Muslimen gegenüber rassistisch verhält. Um einschätzen zu können, ob und inwieweit solche Vorwürfe zutreffen oder ob es sich um bloße Polemik handelt, ist es entscheidend, ihren theoretischen Hintergrund zu verstehen.

Diesen bilden insbesondere die Texte von Judith Butler und Jasbir Puar, deren Beitrag zur Queer Theory im Vortrag diskutiert werden soll. Den beiden Autorinnen nach haben Homosexuelle in Zeiten des „War on Terror“ als Feindbilder ausgedient; die Rolle des als krankhaft, pervers und unproduktiv ausgeschlossenen Anderen werde heute von Muslimen oder genauer von dschihadistischen Selbstmordattentäter_innen erfüllt. Puar und Butler zufolge machen sich westliche LGBT-Organisationen an dieser neuen Feindbildbestimmung mitschuldig und integrieren sich so „homonationalistisch“ in den „islamophoben“ Mainstream. Dies sei insbesondere der Fall, wenn der Krieg in Afghanistan oder die israelische Politik gegenüber den Palästinenser_innen mit Verweis auf LGBT-Rechte legitimiert, also „pinkgewaschen“ werde.

Floris Biskamp zeigt, wie die Vertreter_innen dieses Ansatzes zwar reale rassistische Tendenzen thematisieren, ihre Kritik letztlich aber ins Bodenlose geht und zur Parteinahme für reaktionäre politische Bewegungen führt. So bezichtigen Butler und Puar westliche LGBT-Organisationen, die Homophobie unter Muslimen kritisieren, pauschal des Rassismus, nehmen religiöse Fundamentalist_innen aber vor Kritik in Schutz.

Zur Person:
Floris Biskamp hat in Gießen und Boston Physik und Politikwissenschaft studiert. Aktuell verfolgt er ein Promotionsprojekt über Kritische Theorie, Postcolonial Studies und antiislamische Ressentiments in Deutschland. Er publiziert unter anderem in Jungle World und Phase 2.

Freitag, 13. Juli, 19 Uhr
Amadeu Antonio Stiftung, Linienstr. 139, 10115 Berlin

Die Veranstaltung wird organisiert vom Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom der Linksjugend Solid.

Zum Weiterlesen: Homonationalismus & Pinkwashing?! Israelfeindschaft aus der Queer Theory (Flyer des BAK Shalom)

„Richtiges Motiv, falscher Ton“: Grass, die Mitte und der Staat

Vortrag und Diskussion mit Daniel Poensgen am 05. Juni in Berlin

Das antisemitische Ressentiment von Günther Grass ist in seiner Form ein Anachronismus. Die Mitte kann es verurteilen und findet doch spätestens beim Einreiseverbot gegen den deutschen Schriftsteller zum eigenen israelbezogenen Antisemitismus zurück: Dieser speist sich weniger aus Schuldabwehr, sondern ist der Versuch, Aspekte des Staates abzuspalten und auf Israel zu projizieren.

Kaum hatte Günther Grass seinen Text „Was gesagt werden muss“ in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, hagelte es Kritik von allen Seiten: Von Schirrmacher bis Joffe, von Tagesspiegel bis Spiegel Online. „Ein Machwerk des Ressentiments“ sei das Gedicht, die Frage, ob Grass ein Antisemit ist, leicht zu beantworten: „Ja, das ist er“. Zu deutlich rückt Grass seine „Herkunft als Makel“ in den Fokus des Textes, zu drastisch betreibt er eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr, um „letztlich auch uns zu helfen“. Dieser sekundäre Antisemitismus findet zwar noch seine Anhänger auch jenseits der NPD, die politische Mitte der Bundesrepublik hat ihn jedoch längst hinter sich gelassen, ließe er sich doch nicht mit dem Stolz auf die eigene „Erinnerungskultur“ verbinden.

Für die gegenwärtige politische Mitte ist Israel hingegen weniger kollektiver Jude, als vielmehr jüdischer Staat. Und so kann sie ihrem eigenen Antisemitismus auch in der Debatte um Grass freien Lauf lassen, als Israel „SS-Günni“ ein Einreiseverbot erteilt. Aus der jüdischen Heimstatt wird die „Heimstatt unversöhnlicher Aggressivität“, „eines demokratischen Staates unwürdig“. Israel sei „hysterisch“ und „unsouverän“, es rücke „sich in die Nähe Irans“. Mit der Kritik am sekundären Antisemitismus von Grass geht somit der israelbezogene Antisemitismus der Mitte Hand in Hand – „richtiges Motiv, falscher Ton“.

Im Anschluss an Arbeiten von Postone, Paschukanis und Neumann muss gegenwärtig von einem staatsbezogenen Antisemitismus gesprochen werden: Aus dem Staats- und Rechtsfetisch der politischen Mitte ergibt sich die Wahrnehmung von Teilen der den Staat bestimmenden Antinomie aus Recht und Souveränität als konkrete Eigenschaften des jüdischen Staates Israel. Kritik am israelbezogenen Antisemitismus schließt somit materialistische Staatskritik mit ein.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom der Linksjugend Solid.

Dienstag, 05. Juni 2012, 19.30 Uhr
Amadeu Antonio Stiftung, Linienstr. 139, 10115 Berlin

„Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?“ – Zur Kritik des regressiven Antikapitalismus

Vortrag und Diskussion mit Sebastian Voigt

„Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?“ Derartige Parolen finden sich auf fast jeder Demonstration der Occupy-Bewegung. Ein Prozent der Bevölkerung scheint die Fäden in der Hand zu halten, die Ökonomie zu kontrollieren und auf wundersame Weise reich zu werden. Dem stehen die 99 Prozent gegenüber, die sich auf der moralisch richtigen Seite wähnen und sich empören.

regressiver Antikapitalismus

In dieser vereinfachenden Sicht kommt ein verdrehtes Verständnis der kapitalistischen Gesellschaft zum Ausdruck. Statt die kapitalistische Vergesellschaftung als ein soziales Verhältnis zu kritisieren, wird nach vermeintlichen Hintermännern gesucht, die für die Krise verantwortlich seien. Bei der Suche nach den konkret Schuldigen ist der Antisemitismus nicht weit.

Diese Zusammenhänge sollen in dem Vortrag beleuchtet werden. Außerdem soll diskutiert werden, wann eine Kritik am Kapitalismus Gefahr läuft, regressiv zu werden und antisemitische Ressentiments zu bedienen.

Der Referent Sebastian Voigt hat vielfältig wissenschaftlich und journalistisch unter anderem zu den Themen Antisemitismus und Antiamerikanismus publiziert.

Die Veranstaltung wird organisiert vom AK Antisemitismus beim Studienwerk der Rosa Luxemburg Stiftung und vom LAK Shalom Berlin der Linksjugend Solid.

Wann?
13. April (Freitag), 19 Uhr
Wo?
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstraße 139
10115 Berlin

Filmvorführung “Warum Israel” von Claude Lanzmann

“Am 6.Oktober 1973 feierte Claude Lanzmanns erster Film »Pourquoi Israël« – »Warum Israel« – in New York Premiere. Am selben Tag begann der Jom-Kippur-Krieg. Ein seltsamer Zufall, der die weitere Re­zeptionsgeschichte des Films beeinflussen sollte. Der offizielle Starttermin in Frankreich am sechsten Tag des Kriegs war von diesem überschattet, und viele Rezensionen verpassten dem Filmtitel nachträglich ein Fragezeichen, was Lanzmann bis heute immer wieder zu Stellungnahmen nötigt. »Dieses Fragezeichen habe ich oft gesehen, und jedes Mal war es wie eine Wun­de, eine Beleidigung«, sagte er 2006 bei einem Podiumsgespräch über den Film.” Quelle: http://jungle-world.com/artikel/2008/19/21752.html

Interview mit Claude Lanzmann: “Spielt nie mehr die Herren”
http://www.freitag.de/kultur/0950-lanzmann-interview

Freitag, 9. Dezember, ab 18:30 Uhr
Bürgerbüro Halina Wawzyniak, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

Olaf Kistenmacher: Einführung in die Kritik des Antiimperialismus

Antiimperialismus

Der Imperialismus wurde erst im frühen 20. Jahrhundert mit den Schriften Wladimir I. Lenins und Rosa Luxemburgs zum zentralen Thema marxistischer Theorie, auch wenn die Analysen bereits in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie angelegt waren. Dabei unterscheiden sich Lenin und Luxemburg wesentlich: Luxemburg analysierte von ihrem antinationalen Standpunkt aus in Die Akkumulation des Kapitals 1913 den Imperialismus als strukturelles Phänomen der weltweiten Kapitalisierung. Lenin hingegen schuf in Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus 1916 die Grundlage, um fortan den Nationen ein „Finanzkapital“ gegenüberzustellen, das die Welt beherrsche. So standen sich global scheinbar zwei Klassen gegenüber: die „unterdrückten Nationen“ auf der einen Seite und dem „Parasitismus, der dem Imperialismus eigen ist“, auf der anderen. Seit Mitte der 1920er Jahre war es üblich, den berühmten Aufruf aus dem Kommunistischen Manifest um ein weiteres revolutionäres Subjekt zu erweitern: „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!“

Der Vortrag beleuchtet diese Traditionslinien des linken Antiimperialismus und zeigt, inwiefern der positive Bezug auf die Nationen bis in die Gegenwart ein Problem darstellt. Am Beispiel des Begriffs „Finanzkapital“ wird die Anfälligkeit zu verschwörungstheoretischen Denkweisen deutlich, die ein wesentlicher Grund sind, warum Antiamerikanismus und Antisemitismus innerhalb der Linken nicht verschwinden werden.

Olaf Kistenmacher, Historiker aus Hamburg, Mitglied des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e. V., veröffentlicht in Jungle World, Konkret und Phase 2.

Neuere Veröffentlichungen
• Klassenkämpfer wider Willen. Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik, Jungle World 28, 14. Juli 2011.
• „Jüdischer Warenhausbesitzer finanziert Nazipropaganda“. Antifaschismus und antisemitische Stereotype in der Tageszeitung der Kommunistischen Partei Deutschlands, der Roten Fahne, am Ende der Weimarer Republik, 1928-1933, in: Gideon Botsch/Christoph Kopke/Lars Rensmann/Julius H. Schoeps (Hg.): Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa, Hildesheim/New York/Zürich: Georg Olms 2010, S. 97-112.

06. Dezember 2011, 18 Uhr
Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, U-Bahn-Station Rosa-Luxemburg-Platz

Die Veranstaltung wird vom LAK Shalom Berlin organisiert und findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Bitte ladet Freunde über Facebook ein!